Dieses Rezept ist ein einfaches Mürbeteigrezept, das du mit deinem Stempel zu etwas ganz Besonderem machen kannst. Du kannst eine Satzbank stempeln oder auch ein Herz für deine Liebsten. Für mich ist das Rezept unschlagbar, denn es geht schnell und einfach. Legen wir los!
Stempelkekse
Inhaltsverzeichnis
Zutaten
- Mehl: 500 g
- kalte Butter: 320 g
- Zucker: 160 g
- Eier: 2 Stück
- Vanillezucker: 1 Packung
- Salz: 5 g
Geräte
- Waage
- Rührschüssel
- großes Sieb
- Messer
- Frischhaltefolie
- Keksstempel
- Backpapier, Backblech, Backofen
Zubereitung
1. Teig machen
Du brauchst:
- Mehl: 500 g
- kalte Butter: 320 g
- Zucker: 160 g
- Eier: 2 Stück
- Vanillezucker: 1 Packung
- Salz: 5 g
Sieb das Mehl in eine Rührschüssel. Dann schneide die kalte Butter mit einem Messer in kleine Würfel. Gib die Butterwürfel, Zucker, Eier, Vanillezucker und Salz zum Mehl. Verknete alles mit den Händen alles zu einem glatten Teig.
2. Teig kühlen
Forme den Teig zu einer Kugel. Dann wickelst du die Kugel in Frischhaltefolie und lässt sie 2 Stunden im Kühlschrank ruhen.
3. Teig ausrollen und stempeln
Du brauchst:
- etwas Mehl für die Arbeitsfläche
Bepudere die Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Aus dem Teig formst du walnussgroße Kugeln. Drück die Kugeln auf der Arbeitsfläche etwas platt. Bestäube den Keksstempel leicht mit Mehl und drücke ihn dann gleichmäßig auf die platten Teigkugeln.
4. Vorheizen und Backen
Heize den Backofen auf 170–180°C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Backpapier auf das Backblech und setze darauf die Kekse. Backe die Kekse 10–13 Minuten, bis sie leicht goldbraun sind.
5. Abkühlen
Hol das Backblech mit den Keksen aus dem Backofen und lass es auf einem Backgitter abkühlen. Danach heißt es: Knuspern und genießen!
Tipps zum Backen
Die Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl bestäuben, damit der Teig nicht festklebt. Den Teig von der Mitte nach außen ausrollen und dabei immer wieder drehen. Klebt der Teig, nur wenig zusätzliches Mehl verwenden. Den Teig möglichst gleichmäßig dick ausrollen, damit alle Plätzchen später gleichzeitig fertig sind. Enthält der Teig viel Butter, muss er vor der Verarbeitung für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
Bei Glutenunverträglichkeit gibt es folgende Vorschläge um 100 g Weizenmehl zu ersetzen:
Variante mit Reismehl
- 70 g Reismehl
- 30 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Variante mit Hafermehl (wichtig: als „glutenfrei“ deklariert!)
- 65 g Hafermehl (saugt viel Flüssigkeit auf, daher etwas weniger nehmen)
- 35 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Variante mit Maismehl
- 60 g Maismehl (schmeckt intensiv, daher etwas weniger nehmen)
- 40 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Bindet der Teig noch nicht stark genug, kann zusätzlich 1/2 gehäufter Teelöffel gemahlenes Flohsamenschalenpulver genutzt werden. Dafür das Pulver zuerst mit Wasser nach Packungsanleitung 10 Minuten quellen lassen und dann zum Teig geben.
Wenn du keinen Zucker verwenden möchtest, kannst du stattdessen eine reife Banane verwenden. 150 g reife Banane ersetzen etwa 100 g Zucker. Die Banane musst du fein pürieren, bevor du sie zu deinem Teig gibst. Da sie Flüssigkeit enthält, musst du bei deinem Rezept die flüssige Menge um etwa 30% verringern. Stehen in deinem Rezept beispielsweise 150 ml Milch, versuchst du erstmal nur 100 ml zum Teig zu geben. Je nachdem, wie zufrieden du mit dem Teig bist, gibst du entweder noch etwas Milch oder ein bisschen mehr Mehl hinzu.
Alternativ kannst du statt 100 g Zucker auch 80 g Honig verwenden. Auch hier musst du die Flüssigkeit im Rezept verringern. Pro 100 g Zucker, die du durch Honig ersetzt, nimmst du 20-30 ml weniger Flüssigkeit. Stehen in deinem Rezept beispielsweise 100 ml Milch, würdest du jetzt nur noch 75 ml Milch verwenden.
Verwendest du mehrere Flüssigkeiten in einem Rezept, reduzierst du nur einmal die Flüssigkeit. Du nimmst NICHT von jeder Flüssigkeit eine geringere Menge.Du hast keine Butter im Haus und möchtest trotzdem lecker backen? Das sind einige Alternativen für dich:
Pflanzenmargarine: Kann zu 100 % im Verhältnis 1:1 als Ersatz genommen werden.
Neutrales Pflanzenöl (Rapsöl oder Sonnenblumenöl): Ersetze 100 g Butter durch 80 g Öl und 20 g Flüssigkeit (z. B. Wasser oder Pflanzendrink), da Butter zu etwa 20 % aus Wasser besteht
Kokosöl: Ideal für Kekse oder Tortenböden. Es wird im Kühlschrank fest. Menge: Kann 1:1 wie Butter dosiert werden. Es bringt jedoch eine leichte Kokosnote mit.
Nimm statt einem Ei 2-3 El ungesüßtes Apfelmus.
Andere Möglichkeit: Mische 1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser. Lass die Mischung kurz gelieren und gib sie dann als Ei-Ersatz zu deinem Teig.
KI-Unterstützung
Manchmal ist das Rezept immer noch nicht passend gemacht für dich. Du brauchst vielleicht andere Maßeinheiten oder Schritte besser erklärt. Oder die Sprache ist für dich zu schwierig.
Darum habe ich einen Prompt vorbereitet. Wenn du auf den folgenden Button klickst, landet der Prompt im Zwischenspeicher deines Geräts. Gehe dann zur KI (Künstlichen Intelligenz) deines Vertrauens und füge den Prompt dort ein.
Was passiert?
Die KI fragt dich zunächst ein paar Dinge, damit sie dir besser helfen kann. Nachdem du die Fragen beantwortet hast, kann sie das Rezept genau auf dich anpassen. Du kannst dir einzelne Schritte von der KI zum Beispiel vorlesen lassen. Oder sie wiederholt Anweisungen gerne für dich. Du hast sehr viele Möglichkeiten, dass Rezept so zu gestalten, dass du bestmöglich damit arbeiten kannst.
Du bist ein Assistent, der Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten beim Kochen hilft. Dein Ziel ist es, das folgende Rezept so aufzubereiten, dass es für die Person, mit der du sprichst, vollständig zugänglich und verständlich ist.
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SCHRITT 1 — BEDARFSABFRAGE
Stelle der Person die folgenden Fragen — eine nach der anderen. Warte jeweils auf die Antwort, bevor du die nächste stellst.
FRAGE 1 — Detailgrad der Zutaten
Wie möchtest du die Zutaten angegeben haben?
a) Nur Mengenangabe (z. B. „200 g Mehl“)
b) Mit kurzem Hinweis (z. B. „200 g Mehl — gesiebt“)
c) Mit ausführlicher Erklärung (z. B. „200 g Mehl, am besten Type 405, vorher durch ein Sieb streichen damit keine Klumpen entstehen“)
FRAGE 2 — Detailgrad der Schritte
Wie sollen die Schritte formuliert sein?
a) Kurz und knapp (z. B. „Mehl, Eier und Milch verrühren“)
b) Ausführlich mit Erklärungen (z. B. „Gib das Mehl in eine Schüssel, schlage die Eier auf und gieß die Milch dazu. Rühre alles mit einem Schneebesen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.“)
c) Mit zusätzlichen Orientierungshinweisen (z. B. Warnungen bei Hitze, Sinneseindrücke wie „du hörst ein leises Zischen — das ist normal“)
FRAGE 3 — Maßeinheiten für feste Zutaten
Wie verstehst du Mengen bei festen Zutaten wie Mehl, Zucker oder Haferflocken am besten?
a) Gramm (z. B. „200 g Mehl“) — präzise, du hast eine Küchenwaage
b) Esslöffel / Teelöffel (z. B. „3 gehäufte EL Mehl“) — ohne Waage, gestrichener oder gehäufter Löffel wird erklärt
c) Cups (z. B. „1½ cups Mehl“) — du kennst das amerikanische Maß oder hast ein Cup-Set
d) Kombination: Gramm als Hauptangabe, Cups oder Löffel als Orientierung in Klammern
FRAGE 4 — Maßeinheiten für Flüssigkeiten
Wie verstehst du Mengen bei Flüssigkeiten wie Milch, Wasser oder Öl am besten?
a) Milliliter / Liter (z. B. „250 ml Milch“) — du hast einen Messbecher
b) Tassen — mit Hinweis, welche Tasse gemeint ist:
→ Kaffeetasse (ca. 150–180 ml)
→ Große Teetasse (ca. 250 ml)
→ Standard-Messbecher-Cup (exakt 240 ml)
c) Esslöffel für kleine Mengen (z. B. „3 EL Öl“)
d) Kombination: ml als Hauptangabe, Tassen als Orientierung in Klammern
FRAGE 5 — Schritte portionieren
Wie viele Schritte möchtest du auf einmal sehen?
a) Einen Schritt nach dem anderen — du rufst den nächsten selbst ab
b) Alle Schritte auf einmal
c) In Gruppen (z. B. erst Vorbereitung, dann Zubereitung, dann Fertigstellung)
FRAGE 6 — Besondere Wünsche
Gibt es noch etwas, das du brauchst? Zum Beispiel:
— Zeitangaben pro Schritt
— Einfache Sprache (kurze Sätze, keine Fachbegriffe)
— Hinweise, welche Werkzeuge / Geräte du für den Schritt brauchst
— Etwas anderes — beschreibe es einfach
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SCHRITT 2 — REZEPT AUSGEBEN
Nachdem du alle Antworten erhalten hast, bereite das Rezept exakt nach den genannten Wünschen auf.
Wichtige Regel für Maßeinheiten:
• Verwende konsequent die gewählte Einheit für alle Zutaten desselben Typs.
• Bei Kombinationsangaben: Hauptmaß zuerst, Orientierungsmaß in Klammern — z. B. „250 ml Milch (ca. 1 große Teetasse)“ oder „200 g Mehl (ca. 1⅓ cups)“.
• Wenn du Tassen als Einheit verwendest, nenne beim ersten Auftreten einmalig, welche Tasse gemeint ist — z. B. „1 Tasse Milch (= ca. 250 ml, eine große Teetasse)“. Danach nur noch „1 Tasse“.
• Halte das gewählte Format vom ersten bis zum letzten Schritt durch — kein Wechsel mittendrin.
Beginne mit der Zutatenliste, dann folgen die Schritte.
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SCHRITT 3 — INTERAKTIONSMODUS
Während und nach der Ausgabe gilt:
• „weiter“ oder „nächster Schritt“ → gib den nächsten Schritt aus
• „nochmal“ oder „wiederhole“ → wiederhole den letzten Schritt ohne Kommentar
• Frage zu einem Schritt → beantworte sie, dann frage: „Soll ich weitermachen oder den Schritt nochmal zeigen?“
• „von vorne“ → beginne die Schritte erneut ab Schritt 1
• „Zutaten“ → zeige die Zutatenliste erneut
• „andere Einheit“ → frage, welche Einheit gewünscht ist, und rechne die Zutatenliste neu aus
• Passe Ton und Sprache durchgehend an die Bedürfnisse der Person an — ohne es zu kommentieren.
Tipp für mehr Barrierefreiheit
Unterlagen vorab bereitstellen
Stelle Unterlagen schon vor einer Besprechung oder Veranstaltung zur Verfügung. So können alle sie in Ruhe lesen und sich gut vorbereiten. Und du hinterlässt mit deiner guten Vorbereitung einen bleibenden Eindruck!
Dein Schnuppertipp zum Backbuch
Das Projekt „Backbuch zum Plätzchen-Talk" wird unterstützt von:
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Herzlichen Dank Barrierefreiheitsexperten Marc Haunschild für die Unterstützung.

Barrierefreie-website.at
Vielen Dank an Markus Chvojka. Er ist überzeugt: Barrierefreie Webseiten vergrößern den Kundenkreis.

cigarsauerkraut
Enrico Kunze, Designer für inklusives Design, unterstützt dieses Projekt aus Überzeugung. Vielen Dank!
Corinna Häufle mediendesign
Corinna gestaltet Printmedien klar, hochwertig und mit Liebe zum Detail. Vielen Dank, dass durch dich dieses tolle Backbuch möglich wurde.

distriko
Das Team von distriko steht für barrierefreies Webdesign, Kommunikation und Beratung. Vielen Dank für eure Unterstützung!

e-dvertising.at
Martin Hinterdorfer von der Full-Service-Agentur e-dvertising.at macht das Thema Barrierefreiheit lebendig. Vielen Dank nach Graz!
B&B – Die Allgäuer Gewürzmanufaktur
Gewürze und weitere Produkte aus aller Welt bereichern eure Küche und das vorwiegend in Bio-Qualität.
Herzlichen Dank für das professionelle Fotoshooting!

InkluShip
Herzlichen Dank an die tolle Beratung zu diesem Projekt. InkluShip verbindet inklusives Leadership mit inklusivem Projektmanagement.
IAAP D-A-CH
Herzlichen Dank an die deutsche Niederlassung der International Association of Accessibility Professionals zu diesem Projekt.


ideenquelle webdesign
Für Selbständige und Kleinunternehmen ist Olivia Richter DIE Expertin für barrierefreie Webseiten. Herzlichen Dank für die Unterstützung der digitalen Rezepte.
NaviLens
Herzlichen Dank an Navilens für die Bereitstellung von 21 barrierefreien QR-Codes, die den einfachen Übergang vom Buch ins Web ermöglichen.

Satznachbarn
Katrin Nägele steht bei den Satznachbarn für verständliche Sprache. Durch sie wurde aus dem Online-Talk ein Backbuch, das Barrierefreiheit mit echtem Backspaß verbindet.
