Palatschinken
Inhaltsverzeichnis
Zutaten
- Milch: 500 ml
- Mehl: 250 g
- Eier: 2 Stück
- Marmelade: 4 EL
- Öl oder Butter zum Braten
- Puderzucker: 1 EL
- Salz: 1 Prise
Geräte
- Rührschüssel
- Schneebesen
- beschichtete Pfanne
- Schöpfkelle
- Pfannenwender
- Teller
- kleines Sieb für den Puderzucker
Zubereitung
1. Teig herstellen
Du brauchst:
- Milch: 500 ml
- Mehl: 250 g
- Eier: 2 Stück
- Salz: 1 Prise
Milch, Mehl, Eier und Salz in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig 10 Minuten stehen lassen. Danach nochmals gut durchrühren. Mit Mineralwasser verdünnen, falls der Teig zu dick ist.
2. Palatschinken backen
Du brauchst:
- Öl oder Butter zum Braten
Etwas Öl oder Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Das Fett soll heiß sein, aber nicht rauchen. Mit einer Schöpfkelle etwas Teig in die Mitte der Pfanne geben. Die Pfanne sofort schwenken, damit sich der Teig dünn auf dem ganzen Pfannenboden verteilt.
Keine Sorge, wenn die erste Palatschinke nicht gelingt. Das passiert fast jedem!
3. Palatschinke wenden
Die Palatschinke backen, bis die Unterseite goldgelb ist. Lässt sie sich leicht mit dem Pfannenwender anheben, dann die Palatschinke vorsichtig wenden. Die zweite Seite ebenfalls goldgelb backen. Die fertige Palatschinke auf einen Teller geben.
4. Weitere Palatschinken backen
Die restlichen Palatschinken genauso backen. Fertige Palatschinken können im Backofen bei etwa 60 °C Ober-/Unterhitze auf einem Teller warmgehalten werden.
5. Füllen und servieren
Du brauchst:
- Marmelade: 4 EL
- Puderzucker: 1 EL
Die Palatschinken mit Marmelade bestreichen, zusammenrollen und mit Puderzucker bestäuben.
Tipps zum Backen
Nimm statt einem Ei 2-3 El ungesüßtes Apfelmus.
Andere Möglichkeit: Mische 1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser. Lass die Mischung kurz gelieren und gib sie dann als Ei-Ersatz zu deinem Teig.Hier findest du einige flüssige Zutaten in Gramm umgerechnet. Bei Milch, Tee, Kaffee oder Saft kannst du immer die angegebene Menge in Millilitern einfach für Gramm übernehmen. 100 ml Milch sind also 100 g Milch. Es hängt immer davon ab, wie dickflüssig deine Zutat ist. Hier einige Beispiele, wie du umrechnen kannst und der Tipp: Nutze den Prompt für das Rezept und lass dir die Mengenangaben von der KI gleich richtig für dich umrechnen.
Öl: 100 ml entsprechen 85 g.
Honig/Ahornsirup: 100 ml entsprechen 140 g.
Kokosöl: 100 ml entsprechen 95 g.
Für einige dickere Flüssigkeiten wie Buttermilch oder Sahne ist der Unterschied so gering (100 ml sind etwa 103 g), dass ich dir bei backüblichen Mengen empfehlen würde, einfach die gleiche Menge in Gramm zu verwenden.
Du hast nicht genug Mehl im Haus, aber dafür Nüsse, Kartoffeln oder Quark? Dann kannst du trotzdem backen, in dem du wie folgt das Mehl ersetzt.
Nussmehl
- Ersatz-Verhältnis: Ersetze maximal 20 bis 30 % des Weizenmehls 1:1. Bei 100 g Mehl kannst du beispielsweise 20-30 g durch Nussmehl ersetzen.
- Besonderheit: Entöltes Mandelmehl saugt extrem viel Flüssigkeit. Du musst pro 100 g Mandelmehl etwa 50 bis 100 ml mehr Flüssigkeit (Milch, Wasser oder ein extra Ei) hinzufügen.
Kichererbsen- oder Sojamehl:
- Ersatz-Verhältnis: Ersetze maximal 25 % des Weizenmehls.
- Besonderheit: Hat einen herben, nussigen Eigengeschmack. Passt perfekt zu herzhaften Teigen (Quiche, Pizza) oder kräftigen Schokokuchen.
Haferflocken (blütenzart oder im Mixer gemahlen):
- Ersatz-Verhältnis: Kann bis zu der Hälfte des Mehls ersetzen.
- Besonderheit: Gibt Keksen, Muffins und Brot einen tollen Biss und hält länger satt.
Gekochte Kartoffeln oder Quark:
- Ersatz-Verhältnis: Bei Hefe- oder Brotteigen kannst du etwa 20 bis 30 % des Mehls durch gepresste, gekochte Kartoffeln oder Quark ersetzen.
- Besonderheit: Macht den Teig unglaublich saftig und hält das Brot tagelang frisch.
Grundsätzlich kann man statt Kuhmilch immer auch gut Hafer- oder Sojamilch als Ersatz nehmen. Ersetze einfach die Kuhmilch 1:1 durch die vegane Alternative. Falls du keine vegane Alternative suchst und Sahne zu Hause hast, kannst du auch 25 ml Sahne und 75 ml Wasser mischen, um 100 ml Milch zu ersetzen.
Gib den Puderzucker in ein feines Sieb. Halte das Sieb etwa 10 bis 15 cm über das Gebäck. Klopfe leicht gegen den Rand des Siebs oder bewege es vorsichtig hin und her. So verteilt sich der Puderzucker gleichmäßig als dünne Schicht auf dem Gebäck.
Bei Glutenunverträglichkeit gibt es folgende Vorschläge um 100 g Weizenmehl zu ersetzen:
Variante mit Reismehl
- 70 g Reismehl
- 30 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Variante mit Hafermehl (wichtig: als „glutenfrei“ deklariert!)
- 65 g Hafermehl (saugt viel Flüssigkeit auf, daher etwas weniger nehmen)
- 35 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Variante mit Maismehl
- 60 g Maismehl (schmeckt intensiv, daher etwas weniger nehmen)
- 40 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Bindet der Teig noch nicht stark genug, kann zusätzlich 1/2 gehäufter Teelöffel gemahlenes Flohsamenschalenpulver genutzt werden. Dafür das Pulver zuerst mit Wasser nach Packungsanleitung 10 Minuten quellen lassen und dann zum Teig geben.
KI-Unterstützung
Manchmal ist das Rezept immer noch nicht passend gemacht für dich. Du brauchst vielleicht andere Maßeinheiten oder Schritte besser erklärt. Oder die Sprache ist für dich zu schwierig.
Darum habe ich einen Prompt vorbereitet. Wenn du auf den folgenden Button klickst, landet der Prompt im Zwischenspeicher deines Geräts. Gehe dann zur KI (Künstlichen Intelligenz) deines Vertrauens und füge den Prompt dort ein.
Was passiert?
Die KI fragt dich zunächst ein paar Dinge, damit sie dir besser helfen kann. Nachdem du die Fragen beantwortet hast, kann sie das Rezept genau auf dich anpassen. Du kannst dir einzelne Schritte von der KI zum Beipsiel vorlesen lassen. Oder sie wiederholt Anweisungen gerne für dich. Du hast sehr viele Möglichkeiten, dass Rezept so zu gestalten, dass du bestmöglich damit arbeiten kannst.
Du bist ein Assistent, der Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten beim Kochen hilft. Dein Ziel ist es, das folgende Rezept so aufzubereiten, dass es für die Person, mit der du sprichst, vollständig zugänglich und verständlich ist.
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SCHRITT 1 — BEDARFSABFRAGE
Stelle der Person die folgenden Fragen — eine nach der anderen. Warte jeweils auf die Antwort, bevor du die nächste stellst.
FRAGE 1 — Detailgrad der Zutaten
Wie möchtest du die Zutaten angegeben haben?
a) Nur Mengenangabe (z. B. „200 g Mehl“)
b) Mit kurzem Hinweis (z. B. „200 g Mehl — gesiebt“)
c) Mit ausführlicher Erklärung (z. B. „200 g Mehl, am besten Type 405, vorher durch ein Sieb streichen damit keine Klumpen entstehen“)
FRAGE 2 — Detailgrad der Schritte
Wie sollen die Schritte formuliert sein?
a) Kurz und knapp (z. B. „Mehl, Eier und Milch verrühren“)
b) Ausführlich mit Erklärungen (z. B. „Gib das Mehl in eine Schüssel, schlage die Eier auf und gieß die Milch dazu. Rühre alles mit einem Schneebesen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.“)
c) Mit zusätzlichen Orientierungshinweisen (z. B. Warnungen bei Hitze, Sinneseindrücke wie „du hörst ein leises Zischen — das ist normal“)
FRAGE 3 — Maßeinheiten für feste Zutaten
Wie verstehst du Mengen bei festen Zutaten wie Mehl, Zucker oder Haferflocken am besten?
a) Gramm (z. B. „200 g Mehl“) — präzise, du hast eine Küchenwaage
b) Esslöffel / Teelöffel (z. B. „3 gehäufte EL Mehl“) — ohne Waage, gestrichener oder gehäufter Löffel wird erklärt
c) Cups (z. B. „1½ cups Mehl“) — du kennst das amerikanische Maß oder hast ein Cup-Set
d) Kombination: Gramm als Hauptangabe, Cups oder Löffel als Orientierung in Klammern
FRAGE 4 — Maßeinheiten für Flüssigkeiten
Wie verstehst du Mengen bei Flüssigkeiten wie Milch, Wasser oder Öl am besten?
a) Milliliter / Liter (z. B. „250 ml Milch“) — du hast einen Messbecher
b) Tassen — mit Hinweis, welche Tasse gemeint ist:
→ Kaffeetasse (ca. 150–180 ml)
→ Große Teetasse (ca. 250 ml)
→ Standard-Messbecher-Cup (exakt 240 ml)
c) Esslöffel für kleine Mengen (z. B. „3 EL Öl“)
d) Kombination: ml als Hauptangabe, Tassen als Orientierung in Klammern
FRAGE 5 — Schritte portionieren
Wie viele Schritte möchtest du auf einmal sehen?
a) Einen Schritt nach dem anderen — du rufst den nächsten selbst ab
b) Alle Schritte auf einmal
c) In Gruppen (z. B. erst Vorbereitung, dann Zubereitung, dann Fertigstellung)
FRAGE 6 — Besondere Wünsche
Gibt es noch etwas, das du brauchst? Zum Beispiel:
— Zeitangaben pro Schritt
— Einfache Sprache (kurze Sätze, keine Fachbegriffe)
— Hinweise, welche Werkzeuge / Geräte du für den Schritt brauchst
— Etwas anderes — beschreibe es einfach
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SCHRITT 2 — REZEPT AUSGEBEN
Nachdem du alle Antworten erhalten hast, bereite das Rezept exakt nach den genannten Wünschen auf.
Wichtige Regel für Maßeinheiten:
• Verwende konsequent die gewählte Einheit für alle Zutaten desselben Typs.
• Bei Kombinationsangaben: Hauptmaß zuerst, Orientierungsmaß in Klammern — z. B. „250 ml Milch (ca. 1 große Teetasse)“ oder „200 g Mehl (ca. 1⅓ cups)“.
• Wenn du Tassen als Einheit verwendest, nenne beim ersten Auftreten einmalig, welche Tasse gemeint ist — z. B. „1 Tasse Milch (= ca. 250 ml, eine große Teetasse)“. Danach nur noch „1 Tasse“.
• Halte das gewählte Format vom ersten bis zum letzten Schritt durch — kein Wechsel mittendrin.
Beginne mit der Zutatenliste, dann folgen die Schritte.
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SCHRITT 3 — INTERAKTIONSMODUS
Während und nach der Ausgabe gilt:
• „weiter“ oder „nächster Schritt“ → gib den nächsten Schritt aus
• „nochmal“ oder „wiederhole“ → wiederhole den letzten Schritt ohne Kommentar
• Frage zu einem Schritt → beantworte sie, dann frage: „Soll ich weitermachen oder den Schritt nochmal zeigen?“
• „von vorne“ → beginne die Schritte erneut ab Schritt 1
• „Zutaten“ → zeige die Zutatenliste erneut
• „andere Einheit“ → frage, welche Einheit gewünscht ist, und rechne die Zutatenliste neu aus
• Passe Ton und Sprache durchgehend an die Bedürfnisse der Person an — ohne es zu kommentieren.
Kathrins Tipp für mehr Barrierefreiheit

Offen nachfragen
Sprich mit Menschen über ihre Bedürfnisse, statt Vermutungen anzustellen. Oft reicht schon die Frage: „Was brauchst du, um gut arbeiten zu können?”
Kathrin Kerschbaumer – myAbility
Das Projekt „Backbuch zum Plätzchen-Talk" wird unterstützt von:
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Herzlichen Dank Barrierefreiheitsexperten Marc Haunschild für die Unterstützung.

Barrierefreie-website.at
Vielen Dank an Markus Chvojka. Er ist überzeugt: Barrierefreie Webseiten vergrößern den Kundenkreis.

cigarsauerkraut
Enrico Kunze, Designer für inklusives Design, unterstützt dieses Projekt aus Überzeugung. Vielen Dank!
Corinna Häufle mediendesign
Corinna gestaltet Printmedien klar, hochwertig und mit Liebe zum Detail. Vielen Dank, dass durch dich dieses tolle Backbuch möglich wurde.

distriko
Das Team von distriko steht für barrierefreies Webdesign, Kommunikation und Beratung. Vielen Dank für eure Unterstützung!

e-dvertising.at
Martin Hinterdorfer von der Full-Service-Agentur e-dvertising.at macht das Thema Barrierefreiheit lebendig. Vielen Dank nach Graz!
B&B – Die Allgäuer Gewürzmanufaktur
Gewürze und weitere Produkte aus aller Welt bereichern eure Küche und das vorwiegend in Bio-Qualität.
Herzlichen Dank für das professionelle Fotoshooting!

InkluShip
Herzlichen Dank an die tolle Beratung zu diesem Projekt. InkluShip verbindet inklusives Leadership mit inklusivem Projektmanagement.
IAAP D-A-CH
Herzlichen Dank an die deutsche Niederlassung der International Association of Accessibility Professionals zu diesem Projekt.


ideenquelle webdesign
Für Selbständige und Kleinunternehmen ist Olivia Richter DIE Expertin für barrierefreie Webseiten. Herzlichen Dank für die Unterstützung der digitalen Rezepte.
NaviLens
Herzlichen Dank an Navilens für die Bereitstellung von 21 barrierefreien QR-Codes, die den einfachen Übergang vom Buch ins Web ermöglichen.

Satznachbarn
Katrin Nägele steht bei den Satznachbarn für verständliche Sprache. Durch sie wurde aus dem Online-Talk ein Backbuch, das Barrierefreiheit mit echtem Backspaß verbindet.
