Dieses Rezept stammt von einer alten Schulfreundin und ist schon über 35 Jahre alt. Dass ich ein auf einem College-Block geschriebenes Rezept so viele Jahre aufbewahre, ist wohl ein Hinweis darauf, wie lecker diese Nussecken sind!
Nussecken vom Blech
Inhaltsverzeichnis
Zutaten
- Mehl: 400 g
- Butter: 400 g
- Zucker: 300 g
- Eier: 2 Stück
- Grobgemahlene Haselnüsse: 500 g
- Aprikosenmarmelade: 300 g
- Vanillezucker: 1 Päckchen
- Wasser: 4–8 EL
- Zartbitter-Kuvertüre: 200 g
Geräte
- Rührschüssel
- Backblech
- Backpapier
- Esslöffel
- kleiner Topf
- Metallschüssel, um Schokolade zu schmelzen
- Messer
- Backgitter
Zubereitung
1. Mürbeteig herstellen
Du brauchst:
- Mehl: 400 g
- Butter: 250 g
- Zucker: 150 g
- Eier: 2 Stück
Mehl, Butter, Zucker und Eier in einer Rührschüssel zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
2. Teig kühlen
Den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
3. Teig ausrollen
Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den gekühlten Teig direkt auf dem Backpapier ausrollen, sodass das gesamte Backblech bedeckt ist.
4. Marmelade verteilen
Du brauchst:
- Aprikosenmarmelade: 300 g
Die Aprikosenmarmelade mit einem Esslöffel im Glas glattrühren. Anschließend gleichmäßig auf dem Teig aus Schritt 3 verstreichen.
5. Nussmasse herstellen
Du brauchst:
- Butter: 150 g
- Zucker: 150 g
- Vanillezucker: 1 Päckchen
- Grobgemahlene Haselnüsse: 500 g
- Wasser: 4–8 EL
Die Butter in einem Topf schmelzen. Sie soll flüssig werden, aber nicht kochen. Die geschmolzene Butter in eine Rührschüssel geben. Zucker und Vanillezucker unterrühren. Anschließend die Haselnüsse hinzufügen und gut vermischen. Ist die Masse zu fest, nach und nach 4 bis 8 EL Wasser hinzufügen, bis sie sich gut verstreichen lässt.
6. Nussbelag auftragen
Die Nussmasse gleichmäßig auf dem mit Marmelade bestrichenen Teig aus Schritt 4 verteilen und mit einem Esslöffel leicht andrücken.
7. Backofen vorheizen
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
8. Backen
Das Backblech mit dem Teig und dem Nussbelag auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen. Der Nussbelag sollte goldbraun sein. Anschließend das Backblech aus dem Ofen nehmen und auf einem Abkühlgitter abkühlen lassen.
9. Nussecken schneiden
Den gebackenen Nusseckenteig noch warm mit einem Messer zuerst in 12 oder 16 gleich große Rechtecke schneiden. Anschließend jedes Rechteck diagonal halbieren, sodass Dreiecke entstehen. Die Nussecken vollständig abkühlen lassen.
10. Mit Schokolade verzieren
- Zartbitter-Kuvertüre: 200 g
Die Kuvertüre in einer Metallschüssel über einem Topf mit heißem Wasser schmelzen.Die Spitzen der Nussecken in die Schokolade tauchen und anschließend auf Backpapier legen, bis die Schokolade fest geworden ist.
Tipps zum Backen
Nimm statt einem Ei 2-3 El ungesüßtes Apfelmus.
Andere Möglichkeit: Mische 1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser. Lass die Mischung kurz gelieren und gib sie dann als Ei-Ersatz zu deinem Teig.Das Ei über einer kleinen Schüssel aufschlagen. Das Eigelb vorsichtig zwischen den beiden Schalenhälften hin- und hergeben. Dabei läuft das Eiweiß in die Schüssel. Das Eigelb bleibt in der Schale. Für Eischnee darf kein Eigelb ins Eiweiß gelangen.
Du hast nicht genug Mehl im Haus, aber dafür Nüsse, Kartoffeln oder Quark? Dann kannst du trotzdem backen, in dem du wie folgt das Mehl ersetzt.
Nussmehl
- Ersatz-Verhältnis: Ersetze maximal 20 bis 30 % des Weizenmehls 1:1. Bei 100 g Mehl kannst du beispielsweise 20-30 g durch Nussmehl ersetzen.
- Besonderheit: Entöltes Mandelmehl saugt extrem viel Flüssigkeit. Du musst pro 100 g Mandelmehl etwa 50 bis 100 ml mehr Flüssigkeit (Milch, Wasser oder ein extra Ei) hinzufügen.
Kichererbsen- oder Sojamehl:
- Ersatz-Verhältnis: Ersetze maximal 25 % des Weizenmehls.
- Besonderheit: Hat einen herben, nussigen Eigengeschmack. Passt perfekt zu herzhaften Teigen (Quiche, Pizza) oder kräftigen Schokokuchen.
Haferflocken (blütenzart oder im Mixer gemahlen):
- Ersatz-Verhältnis: Kann bis zu der Hälfte des Mehls ersetzen.
- Besonderheit: Gibt Keksen, Muffins und Brot einen tollen Biss und hält länger satt.
Gekochte Kartoffeln oder Quark:
- Ersatz-Verhältnis: Bei Hefe- oder Brotteigen kannst du etwa 20 bis 30 % des Mehls durch gepresste, gekochte Kartoffeln oder Quark ersetzen.
- Besonderheit: Macht den Teig unglaublich saftig und hält das Brot tagelang frisch.
Einen Topf etwa 3 bis 5 cm hoch mit Wasser füllen und erhitzen, aber nicht kochen lassen. Die zerkleinerte Schokolade in eine Metallschüssel geben und auf den Topf setzen. Der Schüsselboden darf das Wasser nicht berühren. Die Schokolade langsam schmelzen und dabei umrühren. Es darf kein Wasser in die Schokolade gelangen.
Die Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl bestäuben, damit der Teig nicht festklebt. Den Teig von der Mitte nach außen ausrollen und dabei immer wieder drehen. Klebt der Teig, nur wenig zusätzliches Mehl verwenden. Den Teig möglichst gleichmäßig dick ausrollen, damit alle Plätzchen später gleichzeitig fertig sind. Enthält der Teig viel Butter, muss er vor der Verarbeitung für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
Bei Glutenunverträglichkeit gibt es folgende Vorschläge um 100 g Weizenmehl zu ersetzen:
Variante mit Reismehl
- 70 g Reismehl
- 30 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Variante mit Hafermehl (wichtig: als „glutenfrei“ deklariert!)
- 65 g Hafermehl (saugt viel Flüssigkeit auf, daher etwas weniger nehmen)
- 35 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Variante mit Maismehl
- 60 g Maismehl (schmeckt intensiv, daher etwas weniger nehmen)
- 40 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Bindet der Teig noch nicht stark genug, kann zusätzlich 1/2 gehäufter Teelöffel gemahlenes Flohsamenschalenpulver genutzt werden. Dafür das Pulver zuerst mit Wasser nach Packungsanleitung 10 Minuten quellen lassen und dann zum Teig geben.
KI-Unterstützung
Manchmal ist das Rezept immer noch nicht passend gemacht für dich. Du brauchst vielleicht andere Maßeinheiten oder Schritte besser erklärt. Oder die Sprache ist für dich zu schwierig.
Darum habe ich einen Prompt vorbereitet. Wenn du auf den folgenden Button klickst, landet der Prompt im Zwischenspeicher deines Geräts. Gehe dann zur KI (Künstlichen Intelligenz) deines Vertrauens und füge den Prompt dort ein.
Was passiert?
Die KI fragt dich zunächst ein paar Dinge, damit sie dir besser helfen kann. Nachdem du die Fragen beantwortet hast, kann sie das Rezept genau auf dich anpassen. Du kannst dir einzelne Schritte von der KI zum Beipsiel vorlesen lassen. Oder sie wiederholt Anweisungen gerne für dich. Du hast sehr viele Möglichkeiten, dass Rezept so zu gestalten, dass du bestmöglich damit arbeiten kannst.
Du bist ein Assistent, der Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten beim Kochen hilft. Dein Ziel ist es, das folgende Rezept so aufzubereiten, dass es für die Person, mit der du sprichst, vollständig zugänglich und verständlich ist.
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SCHRITT 1 — BEDARFSABFRAGE
Stelle der Person die folgenden Fragen — eine nach der anderen. Warte jeweils auf die Antwort, bevor du die nächste stellst.
FRAGE 1 — Detailgrad der Zutaten
Wie möchtest du die Zutaten angegeben haben?
a) Nur Mengenangabe (z. B. „200 g Mehl“)
b) Mit kurzem Hinweis (z. B. „200 g Mehl — gesiebt“)
c) Mit ausführlicher Erklärung (z. B. „200 g Mehl, am besten Type 405, vorher durch ein Sieb streichen damit keine Klumpen entstehen“)
FRAGE 2 — Detailgrad der Schritte
Wie sollen die Schritte formuliert sein?
a) Kurz und knapp (z. B. „Mehl, Eier und Milch verrühren“)
b) Ausführlich mit Erklärungen (z. B. „Gib das Mehl in eine Schüssel, schlage die Eier auf und gieß die Milch dazu. Rühre alles mit einem Schneebesen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.“)
c) Mit zusätzlichen Orientierungshinweisen (z. B. Warnungen bei Hitze, Sinneseindrücke wie „du hörst ein leises Zischen — das ist normal“)
FRAGE 3 — Maßeinheiten für feste Zutaten
Wie verstehst du Mengen bei festen Zutaten wie Mehl, Zucker oder Haferflocken am besten?
a) Gramm (z. B. „200 g Mehl“) — präzise, du hast eine Küchenwaage
b) Esslöffel / Teelöffel (z. B. „3 gehäufte EL Mehl“) — ohne Waage, gestrichener oder gehäufter Löffel wird erklärt
c) Cups (z. B. „1½ cups Mehl“) — du kennst das amerikanische Maß oder hast ein Cup-Set
d) Kombination: Gramm als Hauptangabe, Cups oder Löffel als Orientierung in Klammern
FRAGE 4 — Maßeinheiten für Flüssigkeiten
Wie verstehst du Mengen bei Flüssigkeiten wie Milch, Wasser oder Öl am besten?
a) Milliliter / Liter (z. B. „250 ml Milch“) — du hast einen Messbecher
b) Tassen — mit Hinweis, welche Tasse gemeint ist:
→ Kaffeetasse (ca. 150–180 ml)
→ Große Teetasse (ca. 250 ml)
→ Standard-Messbecher-Cup (exakt 240 ml)
c) Esslöffel für kleine Mengen (z. B. „3 EL Öl“)
d) Kombination: ml als Hauptangabe, Tassen als Orientierung in Klammern
FRAGE 5 — Schritte portionieren
Wie viele Schritte möchtest du auf einmal sehen?
a) Einen Schritt nach dem anderen — du rufst den nächsten selbst ab
b) Alle Schritte auf einmal
c) In Gruppen (z. B. erst Vorbereitung, dann Zubereitung, dann Fertigstellung)
FRAGE 6 — Besondere Wünsche
Gibt es noch etwas, das du brauchst? Zum Beispiel:
— Zeitangaben pro Schritt
— Einfache Sprache (kurze Sätze, keine Fachbegriffe)
— Hinweise, welche Werkzeuge / Geräte du für den Schritt brauchst
— Etwas anderes — beschreibe es einfach
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SCHRITT 2 — REZEPT AUSGEBEN
Nachdem du alle Antworten erhalten hast, bereite das Rezept exakt nach den genannten Wünschen auf.
Wichtige Regel für Maßeinheiten:
• Verwende konsequent die gewählte Einheit für alle Zutaten desselben Typs.
• Bei Kombinationsangaben: Hauptmaß zuerst, Orientierungsmaß in Klammern — z. B. „250 ml Milch (ca. 1 große Teetasse)“ oder „200 g Mehl (ca. 1⅓ cups)“.
• Wenn du Tassen als Einheit verwendest, nenne beim ersten Auftreten einmalig, welche Tasse gemeint ist — z. B. „1 Tasse Milch (= ca. 250 ml, eine große Teetasse)“. Danach nur noch „1 Tasse“.
• Halte das gewählte Format vom ersten bis zum letzten Schritt durch — kein Wechsel mittendrin.
Beginne mit der Zutatenliste, dann folgen die Schritte.
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SCHRITT 3 — INTERAKTIONSMODUS
Während und nach der Ausgabe gilt:
• „weiter“ oder „nächster Schritt“ → gib den nächsten Schritt aus
• „nochmal“ oder „wiederhole“ → wiederhole den letzten Schritt ohne Kommentar
• Frage zu einem Schritt → beantworte sie, dann frage: „Soll ich weitermachen oder den Schritt nochmal zeigen?“
• „von vorne“ → beginne die Schritte erneut ab Schritt 1
• „Zutaten“ → zeige die Zutatenliste erneut
• „andere Einheit“ → frage, welche Einheit gewünscht ist, und rechne die Zutatenliste neu aus
• Passe Ton und Sprache durchgehend an die Bedürfnisse der Person an — ohne es zu kommentieren.
Katrins Tipp für mehr Barrierefreiheit

Erleichtere das Lesen
Nimm das bekannteste Wort. Nimm das kürzeste Wort. So müssen sich deine Leser weniger anstrengen.
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Das Projekt „Backbuch zum Plätzchen-Talk" wird unterstützt von:
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Herzlichen Dank Barrierefreiheitsexperten Marc Haunschild für die Unterstützung.

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