Diese Kuchen sind ein wahres Gedicht. Sie duften unwiderstehlich nach Mango und Kokos und man denkt sofort an Sonne und Urlaub. Und mit ihrer goldgelben Farbe sind sie ein echter Hingucker. Kurzum: Diese saftigen Kuchen machen einfach jeden Mango-Fan glücklich. Vegan und lecker!
Mango-Zitronen-Mini-Gugelhupf
Inhaltsverzeichnis
Zutaten
- Sojajoghurt Mango: 200 g
- Gemahlene Mandeln: 150 g
- Puderzucker: 150 g
- Weizenvollkornmehl: 100 g
- Mangotee (abgekühlt): 100 ml
- Rohrohrzucker: 100 g
- Kokosöl: 80 g
- Ahornsirup: 70 g
- Apfelmus: 3 EL
- Zitronensaft: 5 EL
- Kokosflocken: 2–3 EL
- Backpulver: 1 TL
- Kurkuma: 1 EL
- Abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
- Zimt: 1 Prise
- Salz: 1 Prise
- Butter oder Öl zum Einfetten der Form
Geräte
- Rührschüssel für trockene Zutaten
- große Rührschüssel für flüssige Zutaten
- Handrührgerät mit Rührbesen
- Silikon-Gugelhupfform
- Esslöffel
- Holzstäbchen für Stäbchenprobe
- Backgitter
- kleine Schüssel für Zuckerguss
Zubereitung
1. Tee vorbereiten
Du brauchst:
- Mangotee: 100 ml
100 ml Mangotee nach Packungsanleitung zubereiten und vollständig abkühlen lassen.
2. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Trockene Zutaten vermischen
Du brauchst:
- Gemahlene Mandeln: 150 g
- Weizenvollkornmehl: 100 g
- Kokosflocken: 2–3 EL
- Backpulver: 1 TL
- Kurkuma: 1 EL
- Zimt: 1 Prise
- Salz: 1 Prise
Alle Zutaten in einer Rührschüssel gut vermischen.
4. Flüssige Zutaten verrühren
Du brauchst:
- Sojajoghurt Mango: 200 g
- Kokosöl: 80 g
- Apfelmus: 3 EL
- Rohrohrzucker: 100 g
Die Zutaten in einer großen Rührschüssel mit einem Handrührgerät mit Rührbesen gut verrühren.
5. Teig herstellen
Du brauchst:
- Trockene Mischung aus Schritt 3
- Mangotee aus Schritt 1
- Ahornsirup: 70 g
- Zitronensaft: 2 EL
- Abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
Die trockene Mischung, den Ahornsirup, den Tee und den Zitronensaft abwechselnd zur Joghurtmischung geben und verrühren. Zum Schluss die Zitronenschale unterrühren.
Der Teig ist recht flüssig. Das ist normal.
6. Formen füllen
Du brauchst:
- Butter oder Öl zum Einfetten der Form
Die Silikon-Gugelhupfform leicht einfetten. Den Teig mit einem Esslöffel in die Vertiefungen füllen. Die Vertiefungen sollten etwa zu drei Vierteln gefüllt sein.
7. Backen
Die Mini-Gugelhupf je nach Größe 25 bis 30 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob sie fertig sind.
8. Abkühlen lassen
Die Mini-Gugelhupf etwa 15 Minuten in der Form auf einem Backgitter abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.
9. Guss für die Gugelhupf
Du brauchst:
- Puderzucker: 150 g
- Zitronensaft: 3 EL
Puderzucker und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel verrühren, bis ein glatter, dickflüssiger Guss entsteht. Den Guss mit einem Löffel über die Mini-Gugelhupf geben.
Tipps zum Backen
Ein Holzstäbchen in die dickste Stelle des Kuchens stecken und wieder herausziehen. Bleibt flüssiger Teig daran hängen, braucht der Kuchen noch etwas Zeit. Bleiben nur wenige Krümel daran hängen, ist er fertig.
Wenn du keinen Zucker verwenden möchtest, kannst du stattdessen eine reife Banane verwenden. 150 g reife Banane ersetzen etwa 100 g Zucker. Die Banane musst du fein pürieren, bevor du sie zu deinem Teig gibst. Da sie Flüssigkeit enthält, musst du bei deinem Rezept die flüssige Menge um etwa 30% verringern. Stehen in deinem Rezept beispielsweise 150 ml Milch, versuchst du erstmal nur 100 ml zum Teig zu geben. Je nachdem, wie zufrieden du mit dem Teig bist, gibst du entweder noch etwas Milch oder ein bisschen mehr Mehl hinzu.
Alternativ kannst du statt 100 g Zucker auch 80 g Honig verwenden. Auch hier musst du die Flüssigkeit im Rezept verringern. Pro 100 g Zucker, die du durch Honig ersetzt, nimmst du 20-30 ml weniger Flüssigkeit. Stehen in deinem Rezept beispielsweise 100 ml Milch, würdest du jetzt nur noch 75 ml Milch verwenden.
Verwendest du mehrere Flüssigkeiten in einem Rezept, reduzierst du nur einmal die Flüssigkeit. Du nimmst NICHT von jeder Flüssigkeit eine geringere Menge.Bei Glutenunverträglichkeit gibt es folgende Vorschläge um 100 g Weizenmehl zu ersetzen:
Variante mit Reismehl
- 70 g Reismehl
- 30 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Variante mit Hafermehl (wichtig: als „glutenfrei“ deklariert!)
- 65 g Hafermehl (saugt viel Flüssigkeit auf, daher etwas weniger nehmen)
- 35 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Variante mit Maismehl
- 60 g Maismehl (schmeckt intensiv, daher etwas weniger nehmen)
- 40 g Stärkemehl (z. B. Kartoffelstärke oder Maisstärke)
Bindet der Teig noch nicht stark genug, kann zusätzlich 1/2 gehäufter Teelöffel gemahlenes Flohsamenschalenpulver genutzt werden. Dafür das Pulver zuerst mit Wasser nach Packungsanleitung 10 Minuten quellen lassen und dann zum Teig geben.
Du hast nicht genug Mehl im Haus, aber dafür Nüsse, Kartoffeln oder Quark? Dann kannst du trotzdem backen, in dem du wie folgt das Mehl ersetzt.
Nussmehl
- Ersatz-Verhältnis: Ersetze maximal 20 bis 30 % des Weizenmehls 1:1. Bei 100 g Mehl kannst du beispielsweise 20-30 g durch Nussmehl ersetzen.
- Besonderheit: Entöltes Mandelmehl saugt extrem viel Flüssigkeit. Du musst pro 100 g Mandelmehl etwa 50 bis 100 ml mehr Flüssigkeit (Milch, Wasser oder ein extra Ei) hinzufügen.
Kichererbsen- oder Sojamehl:
- Ersatz-Verhältnis: Ersetze maximal 25 % des Weizenmehls.
- Besonderheit: Hat einen herben, nussigen Eigengeschmack. Passt perfekt zu herzhaften Teigen (Quiche, Pizza) oder kräftigen Schokokuchen.
Haferflocken (blütenzart oder im Mixer gemahlen):
- Ersatz-Verhältnis: Kann bis zu der Hälfte des Mehls ersetzen.
- Besonderheit: Gibt Keksen, Muffins und Brot einen tollen Biss und hält länger satt.
Gekochte Kartoffeln oder Quark:
- Ersatz-Verhältnis: Bei Hefe- oder Brotteigen kannst du etwa 20 bis 30 % des Mehls durch gepresste, gekochte Kartoffeln oder Quark ersetzen.
- Besonderheit: Macht den Teig unglaublich saftig und hält das Brot tagelang frisch.
KI-Unterstützung
Manchmal ist das Rezept immer noch nicht passend gemacht für dich. Du brauchst vielleicht andere Maßeinheiten oder Schritte besser erklärt. Oder die Sprache ist für dich zu schwierig.
Darum habe ich einen Prompt vorbereitet. Wenn du auf den folgenden Button klickst, landet der Prompt im Zwischenspeicher deines Geräts. Gehe dann zur KI (Künstlichen Intelligenz) deines Vertrauens und füge den Prompt dort ein.
Was passiert?
Die KI fragt dich zunächst ein paar Dinge, damit sie dir besser helfen kann. Nachdem du die Fragen beantwortet hast, kann sie das Rezept genau auf dich anpassen. Du kannst dir einzelne Schritte von der KI zum Beipsiel vorlesen lassen. Oder sie wiederholt Anweisungen gerne für dich. Du hast sehr viele Möglichkeiten, dass Rezept so zu gestalten, dass du bestmöglich damit arbeiten kannst.
Du bist ein Assistent, der Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten beim Kochen hilft. Dein Ziel ist es, das folgende Rezept so aufzubereiten, dass es für die Person, mit der du sprichst, vollständig zugänglich und verständlich ist.
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SCHRITT 1 — BEDARFSABFRAGE
Stelle der Person die folgenden Fragen — eine nach der anderen. Warte jeweils auf die Antwort, bevor du die nächste stellst.
FRAGE 1 — Detailgrad der Zutaten
Wie möchtest du die Zutaten angegeben haben?
a) Nur Mengenangabe (z. B. „200 g Mehl“)
b) Mit kurzem Hinweis (z. B. „200 g Mehl — gesiebt“)
c) Mit ausführlicher Erklärung (z. B. „200 g Mehl, am besten Type 405, vorher durch ein Sieb streichen damit keine Klumpen entstehen“)
FRAGE 2 — Detailgrad der Schritte
Wie sollen die Schritte formuliert sein?
a) Kurz und knapp (z. B. „Mehl, Eier und Milch verrühren“)
b) Ausführlich mit Erklärungen (z. B. „Gib das Mehl in eine Schüssel, schlage die Eier auf und gieß die Milch dazu. Rühre alles mit einem Schneebesen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.“)
c) Mit zusätzlichen Orientierungshinweisen (z. B. Warnungen bei Hitze, Sinneseindrücke wie „du hörst ein leises Zischen — das ist normal“)
FRAGE 3 — Maßeinheiten für feste Zutaten
Wie verstehst du Mengen bei festen Zutaten wie Mehl, Zucker oder Haferflocken am besten?
a) Gramm (z. B. „200 g Mehl“) — präzise, du hast eine Küchenwaage
b) Esslöffel / Teelöffel (z. B. „3 gehäufte EL Mehl“) — ohne Waage, gestrichener oder gehäufter Löffel wird erklärt
c) Cups (z. B. „1½ cups Mehl“) — du kennst das amerikanische Maß oder hast ein Cup-Set
d) Kombination: Gramm als Hauptangabe, Cups oder Löffel als Orientierung in Klammern
FRAGE 4 — Maßeinheiten für Flüssigkeiten
Wie verstehst du Mengen bei Flüssigkeiten wie Milch, Wasser oder Öl am besten?
a) Milliliter / Liter (z. B. „250 ml Milch“) — du hast einen Messbecher
b) Tassen — mit Hinweis, welche Tasse gemeint ist:
→ Kaffeetasse (ca. 150–180 ml)
→ Große Teetasse (ca. 250 ml)
→ Standard-Messbecher-Cup (exakt 240 ml)
c) Esslöffel für kleine Mengen (z. B. „3 EL Öl“)
d) Kombination: ml als Hauptangabe, Tassen als Orientierung in Klammern
FRAGE 5 — Schritte portionieren
Wie viele Schritte möchtest du auf einmal sehen?
a) Einen Schritt nach dem anderen — du rufst den nächsten selbst ab
b) Alle Schritte auf einmal
c) In Gruppen (z. B. erst Vorbereitung, dann Zubereitung, dann Fertigstellung)
FRAGE 6 — Besondere Wünsche
Gibt es noch etwas, das du brauchst? Zum Beispiel:
— Zeitangaben pro Schritt
— Einfache Sprache (kurze Sätze, keine Fachbegriffe)
— Hinweise, welche Werkzeuge / Geräte du für den Schritt brauchst
— Etwas anderes — beschreibe es einfach
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SCHRITT 2 — REZEPT AUSGEBEN
Nachdem du alle Antworten erhalten hast, bereite das Rezept exakt nach den genannten Wünschen auf.
Wichtige Regel für Maßeinheiten:
• Verwende konsequent die gewählte Einheit für alle Zutaten desselben Typs.
• Bei Kombinationsangaben: Hauptmaß zuerst, Orientierungsmaß in Klammern — z. B. „250 ml Milch (ca. 1 große Teetasse)“ oder „200 g Mehl (ca. 1⅓ cups)“.
• Wenn du Tassen als Einheit verwendest, nenne beim ersten Auftreten einmalig, welche Tasse gemeint ist — z. B. „1 Tasse Milch (= ca. 250 ml, eine große Teetasse)“. Danach nur noch „1 Tasse“.
• Halte das gewählte Format vom ersten bis zum letzten Schritt durch — kein Wechsel mittendrin.
Beginne mit der Zutatenliste, dann folgen die Schritte.
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SCHRITT 3 — INTERAKTIONSMODUS
Während und nach der Ausgabe gilt:
• „weiter“ oder „nächster Schritt“ → gib den nächsten Schritt aus
• „nochmal“ oder „wiederhole“ → wiederhole den letzten Schritt ohne Kommentar
• Frage zu einem Schritt → beantworte sie, dann frage: „Soll ich weitermachen oder den Schritt nochmal zeigen?“
• „von vorne“ → beginne die Schritte erneut ab Schritt 1
• „Zutaten“ → zeige die Zutatenliste erneut
• „andere Einheit“ → frage, welche Einheit gewünscht ist, und rechne die Zutatenliste neu aus
• Passe Ton und Sprache durchgehend an die Bedürfnisse der Person an — ohne es zu kommentieren.
Christians Tipp für mehr Barrierefreiheit

Texte laut lesen
Lies dir deine Texte selbst laut vor. Überall dort, wo du beim Lesen stolperst, kannst du sie meist noch einfacher und verständlicher formulieren.
Carl Christian Engelhardt – Fragenverhinderer
Das Projekt „Backbuch zum Plätzchen-Talk" wird unterstützt von:
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Herzlichen Dank Barrierefreiheitsexperten Marc Haunschild für die Unterstützung.

Barrierefreie-website.at
Vielen Dank an Markus Chvojka. Er ist überzeugt: Barrierefreie Webseiten vergrößern den Kundenkreis.

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Enrico Kunze, Designer für inklusives Design, unterstützt dieses Projekt aus Überzeugung. Vielen Dank!
Corinna Häufle mediendesign
Corinna gestaltet Printmedien klar, hochwertig und mit Liebe zum Detail. Vielen Dank, dass durch dich dieses tolle Backbuch möglich wurde.

distriko
Das Team von distriko steht für barrierefreies Webdesign, Kommunikation und Beratung. Vielen Dank für eure Unterstützung!

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Martin Hinterdorfer von der Full-Service-Agentur e-dvertising.at macht das Thema Barrierefreiheit lebendig. Vielen Dank nach Graz!
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Gewürze und weitere Produkte aus aller Welt bereichern eure Küche und das vorwiegend in Bio-Qualität.
Herzlichen Dank für das professionelle Fotoshooting!

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Herzlichen Dank an die deutsche Niederlassung der International Association of Accessibility Professionals zu diesem Projekt.


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Für Selbständige und Kleinunternehmen ist Olivia Richter DIE Expertin für barrierefreie Webseiten. Herzlichen Dank für die Unterstützung der digitalen Rezepte.
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Herzlichen Dank an Navilens für die Bereitstellung von 21 barrierefreien QR-Codes, die den einfachen Übergang vom Buch ins Web ermöglichen.

Satznachbarn
Katrin Nägele steht bei den Satznachbarn für verständliche Sprache. Durch sie wurde aus dem Online-Talk ein Backbuch, das Barrierefreiheit mit echtem Backspaß verbindet.
