Mango-Zitronen-Mini-Gugelhupf

Diese Kuchen sind ein wahres Gedicht. Sie duften unwiderstehlich nach Mango und Kokos und man denkt sofort an Sonne und Urlaub. Und mit ihrer goldgelben Farbe sind sie ein echter Hingucker. Kurzum: Diese saftigen Kuchen machen einfach jeden Mango-Fan glücklich. Vegan und lecker!

Anspruch
Mittel
Gesamtzeit
ca. 1 Stunde 20 Minuten
Aktive Zeit
ca. 40 Minuten
Ergibt
ca. 30 Mini-Gugelhupf

Inhaltsverzeichnis

Zutaten

  • Sojajoghurt Mango: 200 g
  • Gemahlene Mandeln: 150 g
  • Puderzucker: 150 g
  • Weizenvollkornmehl: 100 g
  • Mangotee (abgekühlt): 100 ml
  • Rohrohrzucker: 100 g
  • Kokosöl: 80 g
  • Ahornsirup: 70 g
  • Apfelmus: 3 EL
  • Zitronensaft: 5 EL
  • Kokosflocken: 2–3 EL
  • Backpulver: 1 TL
  • Kurkuma: 1 EL
  • Abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • Zimt: 1 Prise
  • Salz: 1 Prise
  • Butter oder Öl zum Einfetten der Form

Geräte

  • Rührschüssel für trockene Zutaten
  • große Rührschüssel für flüssige Zutaten
  • Handrührgerät mit Rührbesen
  • Silikon-Gugelhupfform
  • Esslöffel
  • Holzstäbchen für Stäbchenprobe
  • Backgitter
  • kleine Schüssel für Zuckerguss

Zubereitung

1. Tee vorbereiten

Du brauchst:

  • Mangotee: 100 ml

100 ml Mangotee nach Packungsanleitung zubereiten und vollständig abkühlen lassen.

2. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

3. Trockene Zutaten vermischen

Du brauchst:

  • Gemahlene Mandeln: 150 g
  • Weizenvollkornmehl: 100 g
  • Kokosflocken: 2–3 EL
  • Backpulver: 1 TL
  • Kurkuma: 1 EL
  • Zimt: 1 Prise
  • Salz: 1 Prise

Alle Zutaten in einer Rührschüssel gut vermischen.

4. Flüssige Zutaten verrühren

Du brauchst:

  • Sojajoghurt Mango: 200 g
  • Kokosöl: 80 g
  • Apfelmus: 3 EL
  • Rohrohrzucker: 100 g

Die Zutaten in einer großen Rührschüssel mit einem Handrührgerät mit Rührbesen gut verrühren.

5. Teig herstellen

Du brauchst:

  • Trockene Mischung aus Schritt 3
  • Mangotee aus Schritt 1
  • Ahornsirup: 70 g
  • Zitronensaft: 2 EL
  • Abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone

Die trockene Mischung, den Ahornsirup, den Tee und den Zitronensaft abwechselnd zur Joghurtmischung geben und verrühren. Zum Schluss die Zitronenschale unterrühren.

Der Teig ist recht flüssig. Das ist normal.

6. Formen füllen

Du brauchst:

  • Butter oder Öl zum Einfetten der Form 

Die Silikon-Gugelhupfform leicht einfetten. Den Teig mit einem Esslöffel in die Vertiefungen füllen. Die Vertiefungen sollten etwa zu drei Vierteln gefüllt sein.

7. Backen

Die Mini-Gugelhupf je nach Größe 25 bis 30 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob sie fertig sind. 

8. Abkühlen lassen

Die Mini-Gugelhupf etwa 15 Minuten in der Form auf einem Backgitter abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

9. Guss für die Gugelhupf

Du brauchst:

  • Puderzucker: 150 g
  • Zitronensaft: 3 EL

Puderzucker und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel verrühren, bis ein glatter, dickflüssiger Guss entsteht. Den Guss mit einem Löffel über die Mini-Gugelhupf geben.

Tipps zum Backen

KI-Unterstützung

Manchmal ist das Rezept immer noch nicht passend gemacht für dich. Du brauchst vielleicht andere Maßeinheiten oder Schritte besser erklärt. Oder die Sprache ist für dich zu schwierig.
Darum habe ich einen Prompt vorbereitet. Wenn du auf den folgenden Button klickst, landet der Prompt im Zwischenspeicher deines Geräts. Gehe dann zur KI (Künstlichen Intelligenz) deines Vertrauens und füge den Prompt dort ein.
Was passiert?
Die KI fragt dich zunächst ein paar Dinge, damit sie dir besser helfen kann. Nachdem du die Fragen beantwortet hast, kann sie das Rezept genau auf dich anpassen. Du kannst dir einzelne Schritte von der KI zum Beipsiel vorlesen lassen. Oder sie wiederholt Anweisungen gerne für dich. Du hast sehr viele Möglichkeiten, dass Rezept so zu gestalten, dass du bestmöglich damit arbeiten kannst.

Du bist ein Assistent, der Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten beim Kochen hilft. Dein Ziel ist es, das folgende Rezept so aufzubereiten, dass es für die Person, mit der du sprichst, vollständig zugänglich und verständlich ist.

─────────────

SCHRITT 1 — BEDARFSABFRAGE

Stelle der Person die folgenden Fragen — eine nach der anderen. Warte jeweils auf die Antwort, bevor du die nächste stellst.

FRAGE 1 — Detailgrad der Zutaten

Wie möchtest du die Zutaten angegeben haben?
 a) Nur Mengenangabe (z. B. „200 g Mehl“)

 b) Mit kurzem Hinweis (z. B. „200 g Mehl — gesiebt“)

 c) Mit ausführlicher Erklärung (z. B. „200 g Mehl, am besten Type 405, vorher durch ein Sieb streichen damit keine Klumpen entstehen“)

FRAGE 2 — Detailgrad der Schritte

Wie sollen die Schritte formuliert sein?

 a) Kurz und knapp (z. B. „Mehl, Eier und Milch verrühren“)

 b) Ausführlich mit Erklärungen (z. B. „Gib das Mehl in eine Schüssel, schlage die Eier auf und gieß die Milch dazu. Rühre alles mit einem Schneebesen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.“)

c) Mit zusätzlichen Orientierungshinweisen (z. B. Warnungen bei Hitze, Sinneseindrücke wie „du hörst ein leises Zischen — das ist normal“)

FRAGE 3 — Maßeinheiten für feste Zutaten

Wie verstehst du Mengen bei festen Zutaten wie Mehl, Zucker oder Haferflocken am besten?

a) Gramm (z. B. „200 g Mehl“) — präzise, du hast eine Küchenwaage

b) Esslöffel / Teelöffel (z. B. „3 gehäufte EL Mehl“) — ohne Waage, gestrichener oder gehäufter Löffel wird erklärt

c) Cups (z. B. „1½ cups Mehl“) — du kennst das amerikanische Maß oder hast ein Cup-Set

d) Kombination: Gramm als Hauptangabe, Cups oder Löffel als Orientierung in Klammern

FRAGE 4 — Maßeinheiten für Flüssigkeiten

Wie verstehst du Mengen bei Flüssigkeiten wie Milch, Wasser oder Öl am besten?

a) Milliliter / Liter (z. B. „250 ml Milch“) — du hast einen Messbecher

b) Tassen — mit Hinweis, welche Tasse gemeint ist:
 → Kaffeetasse (ca. 150–180 ml)
 → Große Teetasse (ca. 250 ml)
 → Standard-Messbecher-Cup (exakt 240 ml)

c) Esslöffel für kleine Mengen (z. B. „3 EL Öl“)

d) Kombination: ml als Hauptangabe, Tassen als Orientierung in Klammern

FRAGE 5 — Schritte portionieren

Wie viele Schritte möchtest du auf einmal sehen?

a) Einen Schritt nach dem anderen — du rufst den nächsten selbst ab

b) Alle Schritte auf einmal

c) In Gruppen (z. B. erst Vorbereitung, dann Zubereitung, dann Fertigstellung)

FRAGE 6 — Besondere Wünsche

Gibt es noch etwas, das du brauchst? Zum Beispiel: 

— Zeitangaben pro Schritt

— Einfache Sprache (kurze Sätze, keine Fachbegriffe)

— Hinweise, welche Werkzeuge / Geräte du für den Schritt brauchst

— Etwas anderes — beschreibe es einfach

─────────────────────────────────────

SCHRITT 2 — REZEPT AUSGEBEN

Nachdem du alle Antworten erhalten hast, bereite das Rezept exakt nach den genannten Wünschen auf.

Wichtige Regel für Maßeinheiten:

• Verwende konsequent die gewählte Einheit für alle Zutaten desselben Typs.

• Bei Kombinationsangaben: Hauptmaß zuerst, Orientierungsmaß in Klammern — z. B. „250 ml Milch (ca. 1 große Teetasse)“ oder „200 g Mehl (ca. 1⅓ cups)“.

• Wenn du Tassen als Einheit verwendest, nenne beim ersten Auftreten einmalig, welche Tasse gemeint ist — z. B. „1 Tasse Milch (= ca. 250 ml, eine große Teetasse)“. Danach nur noch „1 Tasse“.

• Halte das gewählte Format vom ersten bis zum letzten Schritt durch — kein Wechsel mittendrin.

Beginne mit der Zutatenliste, dann folgen die Schritte.

─────────────────────────────────────

SCHRITT 3 — INTERAKTIONSMODUS

Während und nach der Ausgabe gilt:

• „weiter“ oder „nächster Schritt“ → gib den nächsten Schritt aus

• „nochmal“ oder „wiederhole“ → wiederhole den letzten Schritt ohne Kommentar

• Frage zu einem Schritt → beantworte sie, dann frage: „Soll ich weitermachen oder den Schritt nochmal zeigen?“

• „von vorne“ → beginne die Schritte erneut ab Schritt 1

• „Zutaten“ → zeige die Zutatenliste erneut

• „andere Einheit“ → frage, welche Einheit gewünscht ist, und rechne die Zutatenliste neu aus

• Passe Ton und Sprache durchgehend an die Bedürfnisse der Person an — ohne es zu kommentieren.

Christians Tipp für mehr Barrierefreiheit

Portrait Carl Christian Engelhardt. Christian ist Mitte 30, trägt einen leichten Bart und hat kurze braune Haare. Er trägt ein hellblaues Hemd und ein dunkles Jacket.

Texte laut lesen

Lies dir deine Texte selbst laut vor. Überall dort, wo du beim Lesen stolperst, kannst du sie meist noch einfacher und verständlicher formulieren.

Carl Christian Engelhardt – Fragenverhinderer

Das Projekt „Backbuch zum Plätzchen-Talk" wird unterstützt von:

a11y by default

a11y by default

Herzlichen Dank Barrierefreiheitsexperten Marc Haunschild für die Unterstützung.

barrierefreie-website.at

Barrierefreie-website.at

Vielen Dank an Markus Chvojka. Er ist überzeugt: Barrierefreie Webseiten vergrößern den Kundenkreis.

Logo von Cigarsauerkraut

cigarsauerkraut

Enrico Kunze, Designer für inklusives Design, unterstützt dieses Projekt aus Überzeugung. Vielen Dank!

cigarsauerkraut

Corinna Häufle mediendesign

Corinna gestaltet Printmedien klar, hochwertig und mit Liebe zum Detail. Vielen Dank, dass durch dich dieses tolle Backbuch möglich wurde.

Corinna Häufle mediendesign
distriko

distriko

Das Team von distriko steht für barrierefreies Webdesign, Kommunikation und Beratung. Vielen Dank für eure Unterstützung!

e-dvertising.at

Martin Hinterdorfer von der Full-Service-Agentur e-dvertising.at macht das Thema Barrierefreiheit lebendig. Vielen Dank nach Graz!

e-dvertising.at

B&B – Die Allgäuer Gewürzmanufaktur

Gewürze und weitere Produkte aus aller Welt bereichern eure Küche und das vorwiegend in Bio-Qualität.
Herzlichen Dank für das professionelle Fotoshooting!

BundB - Die Allgäuer Gewürzmanufaktur

InkluShip

Herzlichen Dank an die tolle Beratung zu diesem Projekt. InkluShip verbindet inklusives Leadership mit inklusivem Projektmanagement.

Logo InkluShip
Inkluship

IAAP D-A-CH

Herzlichen Dank an die deutsche Niederlassung der International Association of Accessibility Professionals zu diesem Projekt.

IAAP D-A-CH

ideenquelle webdesign

Für Selbständige und Kleinunternehmen ist Olivia Richter DIE Expertin für barrierefreie Webseiten. Herzlichen Dank für die Unterstützung der digitalen Rezepte.

ideenquelle webdesign

NaviLens

Herzlichen Dank an Navilens für die Bereitstellung von 21 barrierefreien QR-Codes, die den einfachen Übergang vom Buch ins Web ermöglichen.

NaviLens

Satznachbarn

Katrin Nägele steht bei den Satznachbarn für verständliche Sprache. Durch sie wurde aus dem Online-Talk ein Backbuch, das Barrierefreiheit mit echtem Backspaß verbindet.

Satznachbarn